Lavanta Hotel, Turkey

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DER TAGESSPIEGEL, 3.08.2001

Tourismus 

Erfolgreiche Mischung 

Verliebt, verlobt, Hotel gepachtet: deutsche Frauen als Unternehmerinnen an den türkischen Küsten des Mittelmeeres 


Susanne Güsten 

Frische Erdbeeren hat Maria Merey auf den Frühstückstisch gestellt, extra für den jüngsten Hotelgast, weil der sie so gern isst. Und weil gerade keine moslemischen Gäste im Hause sind, ist am Buffet auf der Terrasse über einer Ägäisbucht auch ein echter deutscher Räucherschinken zu finden, den sie vom letzten Besuch in der Heimat mitgebracht hat. Der persönliche Einsatz, mit dem Maria Merey und ihr türkischer Mann Tosun sich um die Gäste kümmern, ist es ihrer Ansicht nach, was ihr Hotel "Lavanta" an der türkischen Ägäisküste so erfolgreich macht...

"Vorteilhafte Verbindung"

.. "Die natürliche Gastfreundlichkeit der Türken verbindet sich hier vorteilhaft mit der Gründlichkeit und Kompetenz der Deutschen", lobt ein Reiseführer.

"Es war schon immer mein Traum, ein kleines Hotel zu führen", sagt Maria Merey und blickt dabei von der Terrasse des "Lavanta" zufrieden über die blühenden Gärten und den tiefblauen Pool auf die Meeresbucht von Yalikavak hinunter. Viel Schweiß und Tränen haben sie und ihr Mann Tosun in die Erfüllung dieses Traums gesteckt, doch die Mühe hat sich gelohnt. Fünf Sterne würden für dieses Hotel nicht ausreichen, begeistert sich ein renommierter Reiseführer - und das sei nicht nur dem einmaligen Blick, dem herrlichen Frühstück und den luxuriösen Zimmern geschuldet, sondern vor allem der Herzlichkeit der deutsch-türkischen Gastgeber. 


"Ein Hauch von Lavendel"(AUSZUG)
erschienen im Mai 1999 in der Monatszeitschrift VIZYON DEKORASYON
übersetzt aus dem Türkischen von Eileen Coldwell

lavvizyon5.jpg (18503 bytes)Die Eigentümer von Lavanta , Tosun und Maria Merey, wollten sich ein eigenes luxuriöses Haus und eine kleine Pension an dieser wunderschönen Stelle bauen. Ihr Traum war, die friedliche Umgebung gemeinsam mit ihrer Familie, Freunde und Gaeste zu genießen. Tosun sah sich vor seinem geistigen Auge nach dem Abschied aus dem Arbeitsleben in der Umgebung ausgedehnte Spaziergänge unternehmen oder sich in der Bibliothek seinen Büchern widmen, Maria freute sich auf den Garten, dem sie ihre Arbeit widmen wollte. Das Haus sollte eine Mischung aus Natur und Komfort dank modernster Technik werden. Ein Steinofen wurde gebaut, um dort eigenes Brot zu backen, ein Gemüsegarten wurde angelegt und, für die Frühstückseier, eigene Hennen angeschafft. (Allerdings hatten sie nicht bedacht, dass hier auch Füchse leben!). Sie pflanzten viele Bäume und scheuten sich auch nicht, unter großem Aufwand die ursprünglich geplante Routenführung der Auffahrtsstraße zu ändern, um zu vermeiden, auch nur einen einzigen Baum fällen zu müssen. Gleichzeitig installierten sie eine Solaranlage, die die Energie für das Warmwasser liefert. Satellitenfernsehen und Internetanschluß schließlich sorgen dafür, daß man in diesem ”Designerhimmel” möglichst viel Komfort bei gleichzeitiger Naturbelassenheit vorfindet.

lavvizyon2.jpg (23629 bytes)Lokale Zutaten und besonders das aus den Früchten der unzähligen Olivenbäume gewonnene Olivenöl spielen eine große Rolle in der Küche von Lavanta

Freunde aus Deutschland machten mit. Zusätzlich zu dem Gästehaus mit Zimmern wurden einige Ferienwohnungen für die Besucher, die zurückgezogener sein wollen, gebaut. Diese Wohnungen sollten eher für Familien mit Kindern geeignet sein. Durch die Schaffung des Internet-Cafés ermöglichten sie den Gästen die Benutzung dieses Mediums auch im Urlaub, außerdem bauten sie eine Bar an den Pool und richteten in der Nähe davon eine gemütliche Ecke für die regelmäßig stattfindenden Grillabende ein. Ziel war, ein exklusives Hotel für Gäste zu schaffen, die gleichzeitig Ruhe und Frieden und die Annehmlichkeiten modernster Technik suchen.

lavvizyon1.jpg (23199 bytes)Die Bibliothek, wo Sie unter anderem Bücher über die Kunst der Herstellung von Kilim-Teppichen finden.

Lavanta ist ausgestattet mit alten Möbeln, Antiquitäten und anderen Kostbarkeiten, die Tosun und Maria im Laufe der Jahre auf der ganzen Welt gefunden und gesammelt haben. Sie freuen sich darauf, Menschen unterschiedlichster Herkunft als Gäste begrüßen zu dürfen.

Tosun und Maria sind nicht die einzigen, die entdeckten, dass das Leben ohne Freunde auch am schönsten Platze einsam sein kann. Jean Paul Sartre schrieb einst: ”Die Hölle, das sind die anderen”, aber Tosun und Maria entschieden sich dazu, das anders zu sehen: Der Himmel, das sind die anderen.


lavvizyon4.jpg (17912 bytes)Der Blick von einer der vielen Terrassen auf den Pool, mit einem der Häuser mit Ferienwohnungen im Hintergrund. Während die Sonne über der Halbinsel untergeht, verschwindet das Fischerdorf Yalikavak langsam im Dunkeln.

Von Lavanta aus kann man das Fischerdorf Yalikavak sehen – werfen Sie einen Bilck auf unser Panoramabild-

Wir backen unser eigenes Brot in einem traditionellen Steinbackofen

Fünf-Uhr-Tee wird aus einem alten Samowar zusammen mit selbstgemachtem Gebäck gereicht.

Jeder Raum hat seinen eigenen faszinierenden Blick auf die Bucht von Yalikavak. Während das Sonnenlicht abnimmt und der Mond aufgeht, wechseln Schatten und Licht in einem spektakulären Schauspiel.

lavvizyon3.jpg (15230 bytes)In Lavanta sind alle Räume individuell eingerichtet, keiner gleicht dem anderen. Die Eigentümer haben die Einrichtungsgegenstände aus vielen Ländern auf der ganzen Welt zusammengetragen. Lavanta ist ein Hotel, in dem der Gast die Wärme eines Zuhauses fühlen soll.

In dem Zimmer links sehen Sie eine “bachtiari” Pferdedecke an der linken, zwei chinesische und eine indonesische (oben) Schattenspielpuppen an der rechten Wand.

[ T O P ]



LAVANTA HOTEL” (AUSZUG)
von CIGDEM KÖMÜRCÜOGLU
erschienen am 15. Juli in der Zeitschrift TEMPO
Übersetzung aus dem Türkischen von Eileen Coldwell

Ein Hauch von Eleganz und Kultur in Yalikavak auf der Bodrum-Halbinsel

In jedem Zimmer finden sich antike Möbel und schöne Bilder, dabei gleicht keine Zimmereinrichtung der anderen. Im Hintergrund, während die Gäste am Pool relaxen, kündigen Paganini und Vivaldi leise den Sonnenuntergang an

lavtempo1.jpg (20882 bytes)Lavanta ist ein besonderer Platz. Das Hotel liegt auf einem Hügel und hat somit einen wundervollen Blick über die Bucht von Yalikavak. Es ist schwierig, die prächtigen Zimmer denjenigen zu beschreiben, die sie nicht mit eigenen Augen gesehen haben. Jedes Zimmer ist mit Antiquitäten individuell und einzigartig eingerichtet, und auch die dominierenden Farben ändern sich von Zimmer zu Zimmer: Blau, grün und ein besonderer Raum, gehalten in verschiedenen Brauntönen. Alles ist aufeinander abgestimmt, Stil und Farbe und selbst die kleinsten Details, von den Teppichen über die Bettbezüge bis hin zu den Lampen und Ornamenten.

Ich wohnte in dem blauen Raum, wo ich besonders eine wertvolle Stickereiarbeit aus Ottomanischen Zeiten bewunderte, die mit ihren verschiedenen Blautönen so hervorragend zu dem Zimmer paßte, dass sie gerahmt an der Wand hing. Auf dem Teetischchen zwischen den beiden großen blauen Sesseln stand eine blaue Kristallschüssel mit Früchten, ebenfalls ein Teil einer alten Sammlung. In dem grünen Raum fand ich ein grünes Schmuckkästchen aus Kristall, ein weiterer Beweis dafür, dass tatsächlich jedes Zimmer seinen eigenen Charakter hat

Wunderschöne alte und neue Seidenstoffe und feine Stickereien, über lange Jahre in verschiedenen Ländern gesammelt, wurden zu exquisiten Tagesdecken.

Nicht ein einziger Raum ähnelt dem anderen. In einem Zimmer finden sich sogar Thonet-Möbel. Zwei Zimmer haben handgefertigte Kingsize-Betten aus Eisen mit dazu passenden Lampen und Schminktischen. Ich bewunderte, wieviel Mühe und Sorgfalt zur Schaffung dieser Einrichtung nötig gewesen war, und wollte die Menschen kennenlernen, die dafür verantwortlich zeichneten.

Tosun erzählte mir von den Abenteuern, die sie zu diesem Hotel geführt hatten:

”Als ich noch Schüler in Galatasaray war, in der hauptsächlich auf Französisch unterrichtet wird, las ich ein Buch mit dem Titel ”Voyage Autour de ma Chambre”, das mich tief beeindruckt hat. Es löste in mir einen Drang zu Reisen aus, der beinahe zur Besessenheit wurde. Nachdem ich Betriebswirtschaftslehre in München studiert hatte, wo ich meine Kommilitonin Maria heiratete, wollte ich einen Beruf finden, der mir Reisen ermöglichte. Erst arbeitete ich als Betriebswirt, dann spezialisierte ich mich auf Telekommunikation. Als Projektmanager konnte ich ausgiebige Reisen unternehmen und wohnte mit meiner Familie in Deutschland, Iran, Singapur und Ägypten. Dort, wo wir lebten, wohnten wir in Häusern, aber wenn ich für die Firma Kurzreisen in andere Länder unternahm, musste ich in Hotels übernachten. Aus diesen Erfahrungen begann mein Interesse für Hotels zu wachsen.

Da ich als Manager für eine große Firma arbeitete, konnte ich in den besten Hotels, die sehr teuer und luxuriös waren und einen tadellosen Service boten, wohnen. Während ich den Luxus genoß, störte mich doch die kalte, unpersönliche Atmosphäre, die mich immer ein wenig an eine Klinik erinnerte. Ich vermisste die familiäre Wärme, die ich von zu Hause gewohnt war. Beispielsweise wohnte ich in einem Hotel in Hong Kong: Dort bekommt der Gast bei seiner Ankunft fünf oder sechs verschiedene Seifen gezeigt, aus denen er eine wählen kann. Alle anderen Toilettenartikel und Parfums werden an dieser Wahl ausgerichtet und dann gemeinsam mit Früchten und grünem Tee auf das Zimmer gebracht. Der Service ist sehr nett, aber es bleibt einem doch im Bewusstsein, dass jedem Gast unabhängig von seiner Persönlichkeit dieselbe Aufmerksamkeit entgegengebracht wird. Man kommt sich irgendwann nur noch wie eine Zimmernummer vor. Vielleicht wie eine Zimmernummer mit einer großen Auswahl an Seife, aber trotzdem fühlt man sich wie ein Weizenkorn in einem riesigen Touristensilo.

Maria traeumte schon immer von einer eigenen, kleinen Pension. Als wir eines Tages darüber nachzudenken begannen, unser eigenes Hotel zu bauen, wollten wir ein Hotel schaffen, in dem wir selber gerne wohnen würden. Mit Maria als Amateur-Innenarchitektin wollten wir einen Platz schaffen, in dem sich die Leute wie unsere persönlichen Gäste fühlen sollten, ein Platz, der den Leuten das Gefühl vermittelt, hier zu Hause zu sein. Zum Beispiel sollte unser eigenes Haus immer von Blumen umgeben sein, und so machten wir es auch mit dem Hotel. Der Hauptgrund dafür, dass wir alle Räume unterschiedlich einrichteten, war, dass wir ein persönliches Gefühl vermitteln wollten, das eher an zu Hause als an ein Hotel erinnern sollte. Auch zu Hause richtet schließlich niemand alle seine Zimmer gleich ein, jeder Raum hat eine persönliche Note. Außerdem wollen wir, dass unsere Gäste, wenn sie an Lavanta denken, sich auch an den Raum erinnern, in dem sie gewohnt haben, und diesen auch beim nächsten Besuch wieder verlangen. Wir erinnern uns an ihren Besuch, ihren Raum und viele persönliche Details aus der Zeit, wo sie unsere Gäste waren.

tempotosun.jpg (11148 bytes)TEPPICHE, ANTIQUITÄTEN UND GEMÄLDE: ”Dies sind unsere Hobbies”, sagen Maria und Tosun. ”Die Gäste, die unsere Interessen teilen, dürfen sich gerne in der Bibliothek umsehen, wo sich mehrere interessante Werke zu diesen Themen finden.”

Wir haben dieses Hotel geschaffen, weil uns die Idee dieses Projektes, der direkte Kontakt zu unseren Gästen in einem kleinen Hotel, fasziniert hat. Maria und ich fanden es viel attraktiver, von Leuten mit unterschiedlicher Herkunft und Geschichte umgeben zu sein und sie kennenzulernen. Manche Gäste wollen lieber für sich alleine bleiben, und das respektieren wir natürlich. Viele suchen jedoch den Kontakt zu anderen, und so haben schon einige Freundschaften ihren Anfang in der entspannten Atmosphäre hier genommen.

lavtempo6.jpg (25177 bytes)Genießen Sie den Pool, während im Hintergrund klassische Musik läuft und Sie den ganzen Tag in der Sonne bräunen können. Nachmittags reichen wir Ihnen gerne frische Backwaren und Tee aus dem Samowar an Ihrem Platz. Wenn Sie sich auch danach nicht vom Pool weg bewegen wollen, ziehen Sie sich einfach ein T-Shirt über und genießen Sie einen Cocktail an der Poolbar, während die Sonne untergeht.

Natur und Technologie

Tosun und Maria haben über viertausend Pflnzen sträncher gepflanzt und viele bäume, die bereits vor der Bauphase da waren, vor der Zerstörung retten können. Sie legen so viel Wert auf eine intakte Natur, dass sie sogar den Verlauf der zu Lavanta führenden Straße änderten, um nicht einen einzigen Baum fällen zu müssen. Sie haben eine Recyclinganlage für Wasser gebaut, und das Warmwasser aus der Dusche wird durch Solarenergie erhitzt. Auf der einen Seite gibt es frisches Gemüse aus dem eigenen Garten (mit wechselndem Erfolg) und Eier von den eigenen, freilaufenden Hühnern (sofern die Füchse nicht eingreifen), auf der anderen Seite werden den Gästen bei Bedarf auch Computer gestellt. Sie wollten die Natur beschützen, aber gleichzeitig allen, die dies wünschen, modernste Ausrüstung bieten.

”Wir wollen lieber ein Internet-Café als ein Entertainment-Programm anbieten." Auch in den Ferien müssen manche Gäste nicht nur per Fax und Telefon, sondern auch per E-Mail erreichbar sein. Einige möchten auch nur zum Vergnügen im Netz surfen, vielleicht, um die Art einer Pflanze zu klären, die sie bei uns zum ersten Mal gesehen haben, vielleicht, um mehr über die historische Stätten, die sie am nächsten Tag besuchen wollen, herauszufinden.

Zwei meiner Lieblingsspeisen sind Oliven und der weiße Käse, der hier aus der Region stammt. Für Besucher, die diese geschmacklichen Vorlieben mit mir teilen, ist die Bodrum-Halbinsel ein hervorragender Platz, um kulinarische Ausflüge zu unternehmen. Nicht nur die archäologischen Stätten und Museen, sondern auch die wunderschöne Natur, die diese Gaumenfreuden hervorbringt, sind die Trümpfe dieser Region.

Die Bodrum-Halbinsel ist dazu noch ein Paradies für Botaniker, mit ihrer unglaublichen Vielfalt wilder Blumen ist sie auch für Amateure faszinierend. Die Autoren Ingrid und Peter Schönfeld haben diese Pracht in ihrem Buch mit dem Titel ”Die Kosmos Mittelmeerflora” beschrieben, Interessierte finden das Buch in unserer Bibliothek.

Unternehmungen

Es gibt von Lavanta aus eine Menge interessanter Exkursionen, seien sie botanischer oder historischer Art. Die Autorin Freya Stark hat ein Buch mit dem Titel ”Alexanders Weg ” geschrieben, welches die Route beschreibt, die Alexander der Große in Ägäis auf dem Weg nach Indien genommen haben soll. Freya Stark behauptet, dass die wirkliche Route nicht immer dem folgt, was uns die Geschichtsbücher lehren. Ein Ausflug zu den im Buch genannten Stätten waere interessant.

Wir können Tagestouren zu unterschiedlichen Orten organisieren, nach Priene, Milet, Didyma und zum Bafa-See, um nur einige zu nennen. In Milas finden Gäste einen farbenfrohen Wochenmarkt vor, zu bestimmten Jahreszeiten gibt es in Milas auch Kamelringen. Yalikavak, Turgutreis und Bodrum haben eigene Märkte für frische Lebensmittel, Kleidung und andere landestypische Produkte. Für diejenigen, die tauchen wollen, können wir organisieren, dass sie von den ansässigen Tauchzentren für Halbtages- oder Tagestouren in Lavanta abgeholt werden. Gästen können wir Bootsausflüge organisieren. Außerdem haben wir umfangreiches Material über weitere Ausflugsmöglichkeiten.


Auf die Kombination von Farben und Bildern in den Zimmern wird besonderes Augenmerk gelegt. Die Liebe zum Detail äußert sich an den im Kleiderschrank liegenden kleinen Lavendel-Duftsäckchen. Der Duft der Holzdielen und -türen mischt sich mit dem Lavendelgeruch von außerhalb und innerhalb des Raumes.

Küche: Vegetarisches Essen ebenso wie Geflügel, Fleisch und Fisch sind erhältlich. Zum Frühstück bieten wir ein offenes Buffet an, auf dem Gäste selbstverständlich auch frische Früchte finden. Für diejenigen, die ein Mittagessen wünschen, bieten wir Sandwiches oder kleine Mahlzeiten an.

Weinkeller: Wir haben einen Weinkeller in die Felsen unter unserem Haus gebaut.  Abendliche Weinproben organisieren wir gerne für unsere Gäste.

[ T O P ]


"LAVANTA WILL FREUNDE, NICHT KUNDEN...” (AUSZUG)

von ECE TEMELKURAN
erschienen am 15. Juni 1998 in der Tageszeitung TURKISH DAILY NEWS

Was Sie in Lavanta finden werden, das gibt es nirgendwo anders auf der Welt.

Alternative Ferien in Draculas Weinkeller:

Ferien sind mehr, als nur in der glühenden Sonne zu braten und wie verrückt in überfüllten Discos zu tanzen. Sie dienen auch dazu, ein anderes Leben zu führen - wenn auch für kurze Zeit. Was wünschen Sie sich zu sein in diesem hektischen Leben? Ein Reisender? Ein romantischer Intellektueller? Ein Prinz oder eine Prinzessin? Hätten Sie gerne Bedienstete, die sich um die ganzen lästigen Angelegenheiten des Lebens kümmern? Wenn es Abend wird, würden Sie nicht auch gerne bei angenehmen Weinen und Diskussionen langsam in die Nacht hinübergleiten? Was wäre, wenn all dies in einem Urlaub für Sie möglich wäre?

Tosun Merey at Lavanta villageUmgeben ist Lavanta von Bergen mit atemberaubendem Ausblick. Ganz in der Nähe, 45 Minuten Wanderung entfernt, liegt das Örtchen Sandima, das den sonderbaren Charme verlassener Ortschaften verbreitet. Man erinnert sich dort an das, was man in der Großstadt hinter sich gelassen hat, all den Ärger und die Alltagsprobleme. Gegenüber bietet sich dem Auge der Blick auf das Meer und die Yalikavak-Halbinsel. Olivenbäume erinnern daran, dass man sich an der Küste des Mittelmeeres aufhält.

Alle Zimmer sind mit antiken und wertvollen Möbeln eingerichtet, und unterscheiden sich alle voneinander. Wohnungen sind modern und praktisch gehalten. In allen nach historischen Stätten benannten Zimmern und Wohnungen umgibt den Gast eine angenehme Atmosphäre.

Urlaub mit Graf Dracula

Lavanta's pool and general viewIhren Teint bräunen Sie bei einem Nachmittag am Pool. Danach erwartet Sie ein leckeres Abendessen. Die Bar neben dem Pool heißt sie auch willkommen, aber trinken Sie nicht zuviel, am Abend erwartet Sie vielleicht noch eine exquisite Überraschung: Eine Weinprobe. Die Weine und deren Hintergründe und damit verbundene Geschichten, die Tosun kennt, werden Sie begeistern. Der Weinkeller erinnert unweigerlich daran, wie man sich den Keller Graf Draculas vorstellen würde.

Neben Draculas Keller erwarten Sie allerdings auch noch Grillabende, Wanderungen nach Sandima, Bootsausflüge, Tee auf ihrem Balkon, Spazierfahrten an der Küste, selbstgebackenes Brot und leckere Drinks an der Bar, während zum Sonnenuntergang im Hintergrund klassische Musik spielt.

Lavanta bietet sich auch als Reiseziel für die Flitterwochen an. Zwischen dem Meer und Bergen gelegen, bietet Lavanta Möglichkeiten zum Wandern ebenso wie zum Faulenzen am Pool oder Strand. Das einzige, was Sie dazu beitragen müssen, ist anzukommen. Lavanta kümmert sich um den Rest.

An was denken Sie, wenn Sie das Wort “Lavandel”, die Übersetzung von “Lavanta”, hören? Der Geruch erinnert an Natur, Ruhe, an eine friedliche Art zu leben, die die Welt fast ganz vergessen hat. In unserer heutigen hektischen Welt ist Lavanta eine friedliche Oase.

[ T O P ]


EIN TAG   IN   LAVANTA

von Eileen Coldwell
Mai 1998

Sobald man die Augen in den mit antiken Möbeln und Teppichen individuell eingerichten Räumen öffnet, wartet das Lavanta-Personal darauf, einem den Tag so angenehm wie möglich zu machen. Nicht antik, sondern modernster Standard sind die Badezimmer. Von Ihrem eigenen Balkon können Sie den einzigartigen Blick auf die Berge hinter und das kristallklare blaue Wasser vor der Anlage genießen. Das Frühstücksbuffet ist prächtig und enthält alles, was das Herz begehrt. Machen Sie sich keine Sorgen, sollten Sie den Abend zuvor das Nachtleben Bodrums etwas zu ausgiebig genossen haben, spät aufgestanden sein und das Frühstücksbuffet verpaßt haben (bis 11 Uhr 30). Lavanta Hotel wird Sie nicht dafür bestrafen, dass Sie Ihren Urlaub genießen, es gibt jederzeit einen Imbiß, um den Hunger bis zur nächsten Mahlzeit zu überbrücken.

Nach dem Frühstück laden die Sonnenliegen beim großen Pool, der penibel sauber gehalten wird, zum Sonnenbaden und Faulenzen ein. Der Nachmittagstee wird in einem traditionellen türkischen Samowar zubereitet und von selbstgebackenem Kuchen und anderen süßen Verlockungen begleitet. Danach ist es schon bald Zeit, unter die Dusche zu springen und sich fertig zu machen für den Cocktail an der Bar, zu dem man bei klassischer Musik die Sonne über der Bucht von Yalikavak untergehen sieht. Abendessen gibt es ab 20 Uhr, einmal die Woche wird ein großer Grillabend veranstaltet. Tosun und Maria, die Besitzer, zeigen Ihnen gerne ihren beeindruckenden Weinkeller und veranstalten gelegentlich Weinproben.

Nachdem man sich ein paar Tage verwöhnen hat lassen, sollten Sie erholt genug sein, um mit der Entdeckung der Umgebung zu beginnen. Neben den bekannten Sehenswürdigkeiten in Bodrum und Yalikavak hat Lavanta eine Liste mit Vorschlägen und Tips für Unternehmungen in der Umgebung zusammengestellt. Einer der beliebtesten Ausflüge ist nach Sandima. Das faszinierende alte verlassene Dorf ist ungefähr 45 Minuten Fußmarsch entfernt. Dort angekommen, bietet sich, hat man das umwerfende Panorama genug genossen, ein Picknick an.

[ T O P ]

Lavanta Hotel, Turkey
Lavanta Hotel, Turkey

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